Anstandsregeln

Musik ist wichtig für uns. Wir setzen sie als Waffe ein. Ziel ist es, Musik mitzubringen (am besten Vinyl), die man in den schlechten Jahren von 33 bis 45, nein pardon, in den Jahren vor Punkrock als pickliger verklemmter Gymnasiast oder LKW-Fahrer gehört hat.

 Ja, es gab diese Zeiten. Ja, es gab diese Musik. Musik zum Ohrenbluten von Menschen, die es damit Ernst meinten. Die typischen Reaktionen in unserem Spielerzirkel sind:

§         „Hatte ich auch. Mach mal lauter.“

§         „Heute klingt Helmet so“ (zu Black Sabbath)

§         „Mach weg den Dreck. Das war immer scheiße und wird es bleiben“.

§         „Die haben nie einen guten Song gehabt – nicht mal ‚Roundabout’ ist erträglich“ (zu Yes)

 

HIER geht es zu den musikalischen Highlights der letzten Jahre!

Wir trinken Bier. Altbier. Alle. Bis auf unseren Quoten-Westfalen.

Der trinkt in der Regel ein gekühltes, bierähnliches Erfrischungsgetränk. Deswegen verliert er auch schon mal recht spektakulär. Wir haben ihn aber trotzdem lieb.

 Das mit dem Altbier ist wichtig, weil die meisten von uns damit sozusagen von Mutterbrust an aufgewachsen sind. Außerdem war das das Standardgetränk in den Clubs, wo wir unsere Sozialisierung mitgemacht haben. Wem’s was sagt: Ratinger Hof, Aratta, Op de Eck, Okie Dokie und so. Verschlägt es einen von uns mal wieder in diese Ecke, wird ein lecker Stöffken mitgebracht (Schumacher, Uerige, Fücksken wird immer gern genommen).

Zur Not nehmen wir aber auch Diebels.

Und insgeheim beten wir, dass unser kleines Sorgenkind eines Tages geheilt wird und auch was Anständiges trinkt.

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